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Landeszentrale für politische Bildung RLP

Vom Rhein zum Jangtse - Überleben im Exil Shanghai

Ein Film von Dietmar Schulz, ehemaliger ZDF-Korrespondent in China und Israel

Sie flüchteten um den halben Erdball, um dem Nazi-Terror zu entkommen. Ihr Ziel war Shanghai, Chinas größte Hafenstadt an der Mündung des Jangtsekiang. Es war der einzige Ort auf der Welt, wo sie ohne Visum einreisen und bleiben konnten. 20 000 jüdische Bürger aus Deutschland und anderen Staaten Europas fanden dort in 1930/40er Jahren ein halbwegs sicheres Exil.     

Unter ihnen waren mehr als einhundert Juden aus Orten an Rhein, Main und Mosel. Viele von ihnen lebten in überfüllten Heimen im Stadtteil Hongkou, oft in bitterer Armut, angewiesen auf amerikanische Hilfssendungen. Die Dokumentation von Dietmar Schulz schildert mit bisher nicht veröffentlichten Bildern und Dokumenten die berührenden Lebensgeschichten von Emigranten aus Mainz, Worms, Koblenz, Wittlich und Ludwigshafen/Rheingönheim. Nach dem Krieg wanderten die meisten Exilanten von China nach Amerika, Australien, Kanada und Palästina/Israel aus. Nur etwa tausend von ihnen kehrten nach Deutschland zurück, unter ihnen Gerti Meyer-Jorgensen, geborene Salomon, aus Mainz. „Hier sind meine Wurzeln, hier bin ich zu Hause“ sagte sie nach einem Wiedersehen mit früheren Freunden und Bekannten in ihrer Geburtsstadt.

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Ort: Landeszentrale für politische Bildung RLP, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz

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Veranstaltet von:
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