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Themenschwerpunkt

Migration

Migration prägt seit jeher unsere Gesellschaften. Sie findet schon immer und ständig statt, ist also gewissermaßen Normalität. Gleichwohl wird Migration häufig erst bei Problemen sichtbar oder wird angesichts von Konflikten thematisiert und diskutiert. Was aber ist eigentlich Migration? Wer sind Migrantinnenund Migranten? Wie wurde in der Geschichte und wie wird heute politisch auf Migra-tion reagiert? Wie gehen unsere Gesellschaften mit Migration um? Mit unserem inhaltlichen Schwerpunkt im 2. Halbjahr nähern wir uns nach „Frauen verändern die Welt“ (1. Halbjahr 2019), „Konsum“ (2.Halbjahr 2018) und „1968“(1. Halbjahr 2018) nun dem Thema Migration.

Flyer zum Download

Zum Thema "Politische Partizipation und Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz" wurde eine Studie erarbeitet, dessen Zusammenfassung Sie hier einsehen können.

Alle Veranstaltungen im Überblick

Montag, 26.08.2019, 18.30 Uhr,  Mainz, Landeszentrale für politische Bildung RLP 
 „Klimawandel als Fluchtgrund“

Mit Peter Ruhenstroth-Bauer (UNO-Flüchtlingshilfe e.V.)
Abnehmende Wasserressourcen, Naturkatastrophen und geringere landwirtschaftliche Erträge schlagen im­mer mehr Menschen in die Flucht. Der Klimawandel ist einer der Treiber steigender Migration – und könnte bis 2050 bis zu 143 Millionen Menschen dazu bringen, ihre Heimat zu verlassen. Was heißt das für die interna­tionale Gemeinschaft, wie bereitet sich das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, das UNHCR darauf vor? Peter Ruhenstroth-Bauer ist Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe in Bonn.
 

Dienstag, 10.09.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung RLP
 „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen“ –  Außenpolitik angesichts der Flüchtlingskrise

Mit Prof. Thomas Jäger, er ist ein wortgewaltiger Analyst der deutschen Außenpolitik. Der Professor für Internationale Politik und Außenpolitik an der Universität zu Köln ist Mitglied des Wissenschaftlichen Direk­toriums des Instituts für Europäische Politik. Wie hat sich deutsche Außenpolitik angesichts der Herausforde­rungen der Flüchtlingskrise geändert?

Donnerstag, 12.09.2019, 19.00 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung RLP
 „Mutters Flucht“ Lesung mit Andreas Wunn

 Lesung mit Andreas Wunn, leitet die Redaktion des ZDF-Morgenmagazins und des ZDF-Mittagsmagazins. Für beide Sendungen steht er auch als Moderator vor der Kamera.
Kann ein Ort Heimat sein, an den man sich kaum erinnert? Was bedeuten Flucht und Neuanfang? Eine Reise von Mutter und Sohn in eine vergessene deutsche Vergangenheit.

Montag, 16. September 2019, 18.00 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung RLP
Continuity or Disruption?
Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Einwanderungspolitik der USA

Die gegenwärtige Einwanderungspolitik der USA wird häufig als "unamerikanisch" kritisiert, und sei einer stolzen Nation of Immigrants nicht würdig. Besonders die Maßnahmen gegenüber „illegalen“ Migrantinnen und Migranten aus Lateinamerika sind radikal und teilweise menschenverachtend. Wie ist eine solch restriktive Einwanderungspolitik einzuordnen? Stellt sie einen Bruch oder doch eher eine Kontinuität in der über 200-jährigen Einwanderungspolitik der USA dar? Und wie sieht die Zukunft aus? Referent ist Dr. Sascha Krannich.

Dienstag, 17.09.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung RLP
 „Politische Beteiligung von Migrant_innen in Rheinland-Pfalz“

Mit Luis Caballero und Stefan Diehl, Sozialwissenschaftler. Sie haben eine Studie zur politischen Betei­ligung von Menschen mit Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz vorgelegt.
Für eine lebendige und funktionale Demokratie ist die politische Teilhabe der Bürger_innen notwendig. Eine Grup­pe mit relativ geringer politischer Partizipation und Repräsentanz stellen Migrant_innen dar.
In der Veranstaltung werden kurz wichtige Ergebnisse dieser Studie bzw. zur politischen Teilhabe präsentiert, um in Anschluss mit politisch Aktiven mit Migrationshintergrund vor Ort zu sprechen. Es geht dabei um die Erfahrungen, die gemacht wurden und um Strategien und Maßnahmen, wie die politische Teilhabe gefördert werden könnte.

 Mittwoch, 18.09.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung RLP
 „Vom Rhein zum Jangste - Überleben im Exil Shanghai

Ein Film von Dietmar Schulz, ehemaliger ZDF-Korrespondent in China und Israel
Ende der 1930er-Jahre flohen rund 20.000 Juden aus Deutschland und Österreich nach Shanghai. Die Stadt war der einzige Ort auf der Welt, wo sie ohne Visum problemlos einreisen konnten. Filmemacher und Chi­na-Experte Dietmar Schulz hat Horst Eisfelder, der mit seiner Familie vor rund 80 Jahren den langen und beschwerlichen Weg nach Fernost antrat, bei seiner Rückkehr in die Stadt seines Exils begleitet und mit ihm das jüdische Viertel „Hongkou“ besucht. Eisfelder offenbart darin seine großen Dankbarkeit gegenüber den Chinesen: „Shanghai hat uns das Leben gerettet. Hier konnten wir die Nazi-Zeit überleben.

Sonntag, 22.09.2019, 11.00 - 13.00 Uhr,  Mainz, Dativius-Victor-Bogen am Ernst-Ludwig-Platz 
Stadtrundgang „Auf den Spuren der Migration in Mainz“

 In unserer Region, der „Völkermühle am Rhein“, hat es seit der Römerzeit immer Wanderungsbewegungen von Menschen aus den unterschiedlichsten Motiven gegeben. Dieser Rundgang möchte an ausgewählten Beispielen einen Teil der Mainzer Migrationsgeschichte erzählen.
Konfessionelle, politische, ethnische oder ökonomische Gründe für Ein- und Auswanderungen lassen sich von der Antike an bis heute aufzeigen und werden von uns schwerpunktmäßig am Beispiel von Flucht vor Ver­folgung, Auswanderung aus Not und Arbeitsmigration im 19. und 20. Jahrhundert in den Blick genommen.

Montag, 23.09.2019, 19.30 Uhr,  66953 Piramasens, Buchsweilerstraße 15, Carolinensaal
Rheinland-Pfälzer im amerikanischen Bürgerkrieg 1861 – 1865 
Außenpolitik angesichts der Flüchtlingskrise 

Der Civil War ist der verlustreichste Krieg, den die USA je geführt hat. Während er im amerikanischen Alltag und Bewußtsein bis heute eine bedeutende Rolle spielt, ist der amerikanische Bürgerkrieg und seine Akteure in Deutschland eher unbekannt. Dabei dienten mehr als 220.000 Deutsche in der Nordstaaten-Armee, eini­ge Tausend kämpften für den Süden. Viele der Kriegsteilnehmer waren Einwanderer aus Regionen des heu­tigen Rheinland-Pfalz. Einige von ihnen und ihr Schicksal werden im Vortrag vorgestellt.

Mittwoch, 25.09.2019, 19.00 Uhr,  67346 Speyer, Landesbibliothekszen­trum/Pfälzische Landesbibliothek, Otto-Mayer-Straße 9
„Sie werden uns bald überrollen …”
 Pfälzer Auswanderer, Flüchtlinge und Glücksritter in den USA

Mit Roland Paul, ehem. Leiter Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern und mit Marita Hoffmann, Ludwigshafen.
Große Ängste vor bedrohlicher Zuwanderung hatte schon im 18. Jh. Benjamin Franklin, ein Gründungsvater der USA, von dem das Titelzitat stammt. In der deutschsprachigen New Yorker Zeitung ›Der Pfälzer in Ameri­ka‹ entfaltet sich in zahlreichen Nachrufen das ganze Panorama von Flüchtlingsschicksalen in einem fremden Land. Not und Entbehrung, Aufbau und Wohlstand, Hoffnung und Enttäuschung finden sich in den Lebens­läufen, deren Darstellung so spannend wie lakonisch, grotesk und oft genug tragikomisch ist. Die Lesung aus dem Buch „In Amerika verstorbene Pfälzer. Sterbenotizen und Nachrufe“ von Christa Becker und Roland Paul, wirft einen ebenso menschlichen wie kritischen Blick auf die wirtschaftlichen und politischen Notlagen, die zu einer Massenauswanderung, vor allem aus der Pfalz und dem Hunsrück, führten.

Sonntag, 29.09.2019, 11.00 Uhr, 67480 Edenkoben, Künstlerhaus Edenkoben, Klosterstraße 81
Landeskinder: „Von Edenkoben an die Indianergrenze“

Johann Adam Hartmann: ein Vorbild für Coopers Lederstrumpf
Vortrag mit dem Autor Herbert Hartkopf, Moderation: Hans Thill
Zu den vielen tausend Pfälzern, die im 18. Jahrhundert ihr Glück in Nordamerika suchten, gehörte auch Jo­hann Adam Hartmann aus Edenkoben. Seit den 1920er Jahren wird Hartmann hierzulande auch mit Roman­figuren in James Fenimore Coopers „Lederstrumpf-Erzählungen“ in Verbindung gebracht.

Ab Samstag 12. - 21.10.2019
China - Bildungsreise

Jüdische Spuren im Reich der Mitte

Auf der Suche nach jüdischen Spuren in China. Peking, Xian, Qingdao, Shanghai und Hongkong sind die Stationen ei­ner zehntägigen Bildungsreise im Oktober 2019. Besichtigungen und Gespräche mit China-Kennern werden Details aus der kaum bekannten Geschichte des Judentums im Reich der Mitte vermitteln. Fast 20 000 Juden aus Deutsch­land und anderen Staaten Mittel- und Osteuropas sind in den 30er und 40er Jahren vor dem Nazi-Terror nach China geflüchtet. Die Hafenstadt Shanghai war der einzige Ort, wo sie ohne Visum einreisen und bleiben konnten.

Veranstaltet von: Deutsch-Israelische Gesellschaft - Arbeitsgemeinschaft Mainz
In Kooperation mit: Landeszentrale für politische Bildung RLP

Mittwoch, 16.10.2019, 19.00 Uhr, 67227 Frankenthal, Bildungszentrum der Volkshochschule Frankenthal, Schlossergasse 10
Ein- und Auswanderungen in Deutschland am Beispiel der Pfalz

Vortrag mit Roland Paul, ehemaliger Direktor des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern.
Der Historiker Roland Paul arbeitete 38 Jahre am Institut für Pfälzische Geschichte und Volkskunde, wo er unter anderem die dortige Auswandererkartei betreute. „Im ausgehenden 17. Jahrhundert wurde die Pfalz zur Auswanderernation, vorher war sie eine Einwanderernation“, fasst er seine Forschung zusammen: Jeder Pfälzer sei ein Ergebnis von Einwanderung.

Dienstag, 22.10.2019, 18.30 Uhr, 67061 Ludwigshafen, Ernst-Bloch Zentrum, Walzmühlstraße 63, Ludwigshafen am Rhein
„Politische Beteiligung von Migrant_innen in Rheinland-Pfalz“

Mit Luis Caballero und Stefan Diehl; Siehe obige Beschreibung von 17.09.2019.

Freitag, 25.10.2019, 18.30 Uhr, 56068 Koblenz Kurt-Esser-Haus, Mar­kenbildchenweg 38
„Politische Beteiligung von Migrant_innen in Rheinland-Pfalz“

Mit Luis Caballero und Stefan Diehl; Siehe obige Beschreibung von 17.09.2019.

Freitag, 25.10.2019, 19.00 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung RLP
Das Fremde, das in jedem wohnt – Wie Unterschiede unsere Gesellschaft zusammenhalten

Außenpolitik angesichts der Flüchtlingskrise

Lesung Zafer Senocak
Das Fremde gehört zum Eigenen. Beides kann ohne das jeweils andere weder verstanden noch empfunden werden. So lautet die Grundthese von Zafer Senocaks Buch ‚Das Fremde, das in jedem wohnt’, das wir Ihnen in einer Lesung durch den Autor und ein sich anschließendes Gespräch vorstellen möchten.

Ab Samstag, 2.11. bis 11.11.2019
Bildungsreise Israel

„Israel – (k)ein Einwanderungsland?“

Die Integration von Menschen verschiedenster Herkunftsländer, Kulturen und Sprachen in den israelischen Staat, stellt Israel seit seinem Bestehen vor komplexe Aufgaben und Herausforderungen, deren Umsetzung modellhaft zu bezeichnen ist.

Donnerstag, 07.11.2019, 19.00 Uhr, Hinzert-Pölert, Gedenkstätte SS-Son­derlager/KZ Hinzert
„Exilland Luxemburg“

Vortrag mit Germaine Goetzinger
Wenig ist bisher bekannt, dass auch das benachbarte Luxemburg nach 1933 Flüchtlinge aus dem Deutschen Reich aufgenommen hatte. Anhand von biografischen Beispielen soll aufgezeigt werden wie rassistisch und politisch Verfolgte im Großherzogtum aufgenommen wurden und wie ihr Schicksal nach der deutschen Be­satzung ab Mai 1940 weiter verlief.

 

Dienstag, 12.11.2019, 19.00 Uhr, Ernst-Bloch-Zentrum der Stadt Ludwigshafen am Rhein
"Polnische Spuren in Deutschland"

Polen in Deutschland – das ist eine Geschichte mit unendlich vielen Facetten. Das umfangreiche Lesebuchlexikon "Polnische Spuren in Deutschland", herausgegeben vom Deutschen Polen-Institut zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung, zeigt an Beispielen auf unterhaltende und lehrreiche Weise, wie Polinnen und Polen, „polnische“ Orte oder Erinnerungen Geschichte und Gegenwart Deutschlands prägen.

Dr. Andrzej Kaluza vom Deutschen Polen-Institut wird das Buch und ausgewählte Beispiele - mit regionalen Bezügen - in einem multimedialen Vortrag vorstellen.


Freitag, 15.11.2019, 19.00 Uhr,  67480 Edenkoben, Künstlerhaus Edenkoben, Klosterstraße 81
„Hiwwe wie driwwe“

Filmvorführung mit anschließendem Filmgespräch
400 000 Amerikaner sprechen einen pfälzer Dialekt! „Kannscht sell aa verschteh?“ Vor rund 300 Jahren flüchteten viele Pfälzer sowohl vor politischer Verfolgung als auch aus wirtschaftlichen Gründen in die USA und siedelten sich hauptsächlich in und um Pennsylvania an. Dabei brachten sie auch ihre Sprache und Kultur mit in die „Neue Welt“. Beides hat sich in weiten Teilen bis heute erhalten.

Montag, 18.11.2019, 18.30 Uhr, Osthofen, Gedenkstätte KZ Ost­hofen, Ziegelhüttenweg 38
Das Mädchen im Strom

Eine Lesung von Sabine Bode
Sie ist das hübscheste, frechste und mutigste Mädchen an den Stränden des Rheins – und sie ist Jüdin. Die Geschich­te der Gudrun Samuel beruht auf dem Leben der Mainzerin Gertrude Meyer-Jorgensen und beschreibt die Ge­schichte einer ganzen Generation junger Frauen, die die Naziherrschaft und der Krieg zur Flucht gezwungen haben.

Montag, 18.11.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung RLP
„denn hier ist besser leben als im schwäbischen Land“.

Auswanderung ins östliche Europa im 18. und 19. Jahrhundert

Ein mit Fotos unterlegter Vortrag mit anschließender Möglichkeit für Fragen und Diskussion.
Dr. habil. Mathias Beer, Geschäftsführer des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL) Tübingen, wird die Geschichte der Auswanderung ins östliche Europa im 18. und 19. Jahrhundert in einem Vortrag erläutern.


Donnerstag, 21.11.2019, 18.30 Uhr,  Mainz, Institut français, Schillerstraße 11
Frankreich am Rhein, 1918-1930 – nur ein weiteres Kapitel der „Erbfeindschaft“?

Vortrag von Dr. Walter Rummel, Landesarchiv Speyer
Die französische Besatzung der Jahre 1918-1930 war von zahlreichen Härten geprägt, aber auch von Ängsten vor einem erneuten Angriff des starken Nachbarn und von Gewinnungsversuchen gegenüber der Bevölke­rung im Rheinland und in der Pfalz. Trotz des Scheiterns aller politischen Ziele Frankreichs lohnt ein differen­zierter Blick auf die vielfältigen Begegnungen dieses Zeitabschnitts.

Montag, 02.12.2019, 16.00 Uhr, 55128 Mainz Senatssaal im Natur­wissenschaftlichen Institutsgebäude der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Johann-Joachim-Becher-Weg 21
7. Studientag Rumänien: „Migration – Heimat – Identität“

Der 7. Studientag der Johannes Gutenberg-Universität Mainz findet in diesem Jahr zum Thema „Migration – Heimat – Identität“ statt. Hierbei informieren verschiedene Vorträge und Diskussionen über die Thematik. Der Studientag richtet sich an Studierende wie auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger.
 

 

Vorankündigung

06. - 16.06.2020
Bildungsreise in die USA

Monatlich sortiert:

November

Ab Samstag, 2.11. bis 11.11.2019
Bildungsreise Israel

„Israel – (k)ein Einwanderungsland?“

Die Integration von Menschen verschiedenster Herkunftsländer, Kulturen und Sprachen in den israelischen Staat, stellt Israel seit seinem Bestehen vor komplexe Aufgaben und Herausforderungen, deren Umsetzung modellhaft zu bezeichnen ist.

Donnerstag, 07.11.2019, 19.00 Uhr, Hinzert-Pölert, Gedenkstätte SS-Son­derlager/KZ Hinzert
„Exilland Luxemburg“

Vortrag mit Germaine Goetzinger
Wenig ist bisher bekannt, dass auch das benachbarte Luxemburg nach 1933 Flüchtlinge aus dem Deutschen Reich aufgenommen hatte. Anhand von biografischen Beispielen soll aufgezeigt werden wie rassistisch und politisch Verfolgte im Großherzogtum aufgenommen wurden und wie ihr Schicksal nach der deutschen Be­satzung ab Mai 1940 weiter verlief.

 

Dienstag, 12.11.2019, 19.00 Uhr, Ernst-Bloch-Zentrum der Stadt Ludwigshafen am Rhein
"Polnische Spuren in Deutschland"

Polen in Deutschland – das ist eine Geschichte mit unendlich vielen Facetten. Das umfangreiche Lesebuchlexikon "Polnische Spuren in Deutschland", herausgegeben vom Deutschen Polen-Institut zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung, zeigt an Beispielen auf unterhaltende und lehrreiche Weise, wie Polinnen und Polen, „polnische“ Orte oder Erinnerungen Geschichte und Gegenwart Deutschlands prägen.

Dr. Andrzej Kaluza vom Deutschen Polen-Institut wird das Buch und ausgewählte Beispiele - mit regionalen Bezügen - in einem multimedialen Vortrag vorstellen.


Freitag, 15.11.2019, 19.00 Uhr,  67480 Edenkoben, Künstlerhaus Edenkoben, Klosterstraße 81
„Hiwwe wie driwwe“


Filmvorführung mit anschließendem Filmgespräch
400 000 Amerikaner sprechen einen pfälzer Dialekt! „Kannscht sell aa verschteh?“ Vor rund 300 Jahren flüchteten viele Pfälzer sowohl vor politischer Verfolgung als auch aus wirtschaftlichen Gründen in die USA und siedelten sich hauptsächlich in und um Pennsylvania an. Dabei brachten sie auch ihre Sprache und Kultur mit in die „Neue Welt“. Beides hat sich in weiten Teilen bis heute erhalten.

Montag, 18.11.2019, 18.30 Uhr, Osthofen, Gedenkstätte KZ Ost­hofen, Ziegelhüttenweg 38
Das Mädchen im Strom

Eine Lesung von Sabine Bode
Sie ist das hübscheste, frechste und mutigste Mädchen an den Stränden des Rheins – und sie ist Jüdin. Die Geschich­te der Gudrun Samuel beruht auf dem Leben der Mainzerin Gertrude Meyer-Jorgensen und beschreibt die Ge­schichte einer ganzen Generation junger Frauen, die die Naziherrschaft und der Krieg zur Flucht gezwungen haben.

Montag, 18.11.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung RLP
„denn hier ist besser leben als im schwäbischen Land“.

Auswanderung ins östliche Europa im 18. und 19. Jahrhundert

Ein mit Fotos unterlegter Vortrag mit anschließender Möglichkeit für Fragen und Diskussion.
Dr. habil. Mathias Beer, Geschäftsführer des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL) Tübingen, wird die Geschichte der Auswanderung ins östliche Europa im 18. und 19. Jahrhundert in einem Vortrag erläutern.


Donnerstag, 21.11.2019, 18.30 Uhr,  Mainz, Institut français, Schillerstraße 11
Frankreich am Rhein, 1918-1930 – nur ein weiteres Kapitel der „Erbfeindschaft“?

Vortrag von Dr. Walter Rummel, Landesarchiv Speyer
Die französische Besatzung der Jahre 1918-1930 war von zahlreichen Härten geprägt, aber auch von Ängsten vor einem erneuten Angriff des starken Nachbarn und von Gewinnungsversuchen gegenüber der Bevölke­rung im Rheinland und in der Pfalz. Trotz des Scheiterns aller politischen Ziele Frankreichs lohnt ein differen­zierter Blick auf die vielfältigen Begegnungen dieses Zeitabschnitts.

Dezember

Montag, 02.12.2019, 16.00 Uhr, 55128 Mainz Senatssaal im Natur­wissenschaftlichen Institutsgebäude der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Johann-Joachim-Becher-Weg 21
7. Studientag Rumänien: „Migration – Heimat – Identität“

Der 7. Studientag der Johannes Gutenberg-Universität Mainz findet in diesem Jahr zum Thema „Migration – Heimat – Identität“ statt. Hierbei informieren verschiedene Vorträge und Diskussionen über die Thematik. Der Studientag richtet sich an Studierende wie auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Ansprechpartner

Bernhard Kukatzki

E-Mail: bernhard.kukatzki(at)politische-bildung-rlp.de

06131 - 16 29 71