LpB-Rheinland-Pfalz

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Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

...ist ein Präventionsprojekt, bei dem sich Schülerinnen und Schüler gegen jede Form von Diskriminierung engagieren. Es steht für GleichwertigkeitZusammenhalt und eine gewaltfreie demokratische Kultur in Schule und Gesellschaft.

Bundesweit gibt es über 3300 „Courage-Schulen“, 161 in Rheinland-Pfalz. Landesweit erreicht das Projekt mehr als 110.000 Schülerinnen und Schüler und rund 8.800 Lehrkräfte. Seit 2015 ist die Zahl der Projektschulen im Land um rund 80 Prozent gestiegen.

Zur 100. Verleihung des Titels an die IGS Daniel Theysohn in Waldfischbach-Burgalben war Projektpatin Ministerpräsidentin Malu Dreyer persönlich vor Ort. Infos zur Feier finden sich hier.

Wie wird man Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage?

Initiatioren sind die Schüler*innen. Zur Anerkennung als Projektschule organisert die Schülerschaft eine Unterschriftenaktion, in der mindestens 70% der Schulgemeinschaft diese drei Grundregeln anerkennen müssen.

Jede Schule benötigt einen Paten (aus Politik, Kultur, Musik ...). Dann schickt die Schule ein Antragsformular mit den Unterschriften zur Bundeskoordination. Wurde die Schule dort anerkannt, findet im Anschluss die Titelverleihung durch die Landeskoordination statt.

Das ist der Auftakt für regelmäßige Aktivitäten, zu denen sich die Schule verpflichtet. Die Landeskoordiantion ist gerne Ansprechpartner bei allen Fragen zum Projekt.

Bundeskoordination

Alle nötigen Infos und Projektunterlagen, eine Liste der teilnehmenden Schulen in ganz Deutschland, aktuelle Projektbeispiele usw. sind unter http://www.schule-ohne-rassismus.org/startseite/. Diese sorgt u.a. für die bundesweite Vernetzung und die Anerkennung neuer Projektschulen. Sie führt eigene Veranstaltungen durch, bietet Publikationen zu verschiedenen Themen und unterhält ein Netz von Kooperationspartnern.

Ansprechpartnerin

Anke Lips

E-Mail: anke.lips(at)politische-bildung-rlp.de

06131 16 41 09

 

Liebe Schulgemeinschaften, 

uns ist der enge Kontakt zu den Schulen wichtig. Auch in der aktuellen Situation sind wir daher Ansprechpartner bei Fragen rund um das Projekt. Sie können uns für die künftigen Planungen, Fragen zu Workshops und anderem mehr kontaktieren, wir beraten gerne.

Ihre Landes- und Regionalkoordinationen bei der Landeszentrale für politische Bildung


Folgende Online-Angebote stehen bereit:

Digitaler Rundgang der Gedenkstätte Osthofen:

 https://politische-bildung.rlp.de/nachrichten/im-blickpunkt/aktuell.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2739&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=edbb1fb5d48f4e8bc4fea17be5c0429

Audioguide des Hauses der Erinnerung:

https://www.haus-des-erinnerns-mainz.de/index.php/projekte-ausstellungen/projekte/audioguides/

 

https://www.bpb.de/lernen/formate/planspiele/65585/planspiel-datenbank

https://www.planpolitik.de/referenzen/downloads/

https://amnesty-bildung.de/bildungsmaterialien/

 

Landeskoordination

Vor über zehn Jahren, im April 2008, starte die Landeskoordination bei der Landeszentrale für politische Bildung.

Sie berät seither Schulen im Projekt, entwickelt die Organisationsstruktur weiter und baut seit 2017 Regionalkoordinationen auf. Sie baut Kooperationen aus, um Projektangebote für die konkrete Arbeit an den Schulen bereit zu halten, führt Vernetzungstreffen durch, bietet Informationen und steht bei Fragen und Problemen mit Rat, Tat und starken Kooperationspartnern zur Seite.

Dabei steht das gesamte Angebot der Landeszentrale mit ihrer Gedenkarbeit, den Publikationen und Veranstaltungen zur Verfügung.

Regionalkoordination

Wir entwickeln die Strukturen im Netzwerk weiter! Seit Ende 2017 haben wir Regionalkoordinationen als Anlaufstellen vor Ort aufgebaut, die die Schulen in der Region beraten und unterstützen:

Regionalkoordination Pfalz:

Dr. David Emling, c/o AWO Bezirksverband Pfalz e. V., Maximilianstr. 31, 67433 Neustadt, Erreichbarkeiten: Mo-Fr jeweils 13-15 Uhr unter david.emling(at)awo-pfalz.de oder Tel.: 06321/39-2323.

Regionalkoordination Koblenz-Mittelrhein:

Justin Janorschke, c/o m*power | Mobile Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Rheinland-Pfalz, Casinostraße 1b, 56068 Koblenz, Erreichbarkeiten: Montag 10-13 Uhr,  Mittwoch 14-17 Uhr und Freitag 12-16 Uhr unter justin.janorschke(at)mpower-rlp.de oder 0261/55001142.

Unterstützung von Projektaktivitäten

Projektaktivitäten zu unterstützen ist uns sehr wichtig! Dadurch wird das Projekt mit Leben gefüllt. Wir vermitteln dazu Workshops, Trainings, Planspiele und andere Formate zur Demokratieförderung, Antidiskriminierung und Gewaltprävention. In begrenztem Umfang können wir Projektaktivitäten, nach Prüfung, auch finanziell zu unterstützen. Ein Antrag findet sich hier. Wir bitten herzlich um Berichterstattung in unserer Online-Projektdatenbank.

Eine Übersicht möglicher Projektinitiativen finden Sie hier.

Zum Themenkomplex Antisemitismus, Gedenkarbeit und Jüdisches Leben.

Zum Themenkomplex Diskriminierung, Extremismus und Prävention.

Zum Themenkomplex Demokratiebildung, Partizipation und Populismus.

Zum Themenkomplex Digitale Gewalt.

Zum Themenkomplex Ableismus/Disableismus und Inklusion.

Zum Themenkomplex Antiziganismus und Gedenkarbeit, Selbstpräsentation von Sinti*ze und Rom*nja.

Zum Themenkomplex sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Sexualerziehung.

Zum Themenkomplex Migration, Flucht und Asyl, Islamfeindlichkeit, Rassismus.

Zum Themenkomplex Armut, Klassismus, Soziale Herkunft, Obdachlosigkeit.

Zum Themenkomplex Mobbing und Zivilcourage.

Tipps zur Nachhaltigkeit des Projekts finden Sie hier.