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Pressemitteilung: „Es wäre schön, wenn wir mehr Migranten hätten in der Politik"

Vortrag mit Diskussion „Politische Beteiligung von Migrant_innen in Rheinland-Pfalz“ am 17. September 2019 in der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz

Im Rahmen ihres halbjährlichen Schwerpunktthemas „Migration“ lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) am Dienstag, 17. September 2019 um 18.30 Uhr nach Mainz zum Vortrag mit Diskussion „Politische Beteiligung von Migrant_innen in Rheinland-Pfalz“ ein.

Im Gerty-Spies-Saal der Landeszentrale (Am Kronberger Hof 6) stellen zu Beginn Luis Caballero und Stefan Diehl kurz wichtige Ergebnisse ihrer in Kürze bei der LpB erscheinenden Studie „Politische Partizipation und Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz“ vor. Im Anschluss wird das Thema in einem Podiumsgespräch mit Dr. Donya Gilan, Mitglied des Beirates für Migration und Integration der Stadt Mainz und Kamil Ivecen, Mitglied des Mainzer Stadtrats, weiter vertieft. Welche Erfahrungen machten sie persönlich und mit welchen Strategien und Maßnahmen, könnte die politische Teilhabe von Migrantinnen und Migranten gefördert werden?

LpB-Direktor Bernhard Kukatzki:

„Nach dem großen Erfolg, der vor wenigen Jahren bei der LpB in zwei Auflagen erschienenen Studie zur NPD in der Kommunalpolitik von Luis Caballero und Stefan Diehl, haben die beiden Autoren in vielen qualitativen Interviews mit kommunalpolitisch Tätigen wichtige neue Erkenntnisse über die Erfahrungen von Menschen gefunden, die sich z.B. in Stadträten oder Migrationsbeiräten für das Wohl unseres Gemeinwesens einsetzen.“

Die Studie

„Es wäre schön, wenn wir mehr Migranten hätten in der Politik“ ist die Aussage eines der Befragten der Studie zur politischen Beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz, die die beiden Sozialwissenschaftler Luis Caballero und Stefan Diehl im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung RLP durchgeführt haben.

Die Aussage spiegelt eine weit verbreitete Einschätzung zur politischen Beteiligung von Personen mit Migrationshintergrund durch diese selbst wider. Denn eine Gruppe mit relativ geringer politischer Partizipation und Repräsentanz stellen Migrantinnen und Migranten dar. Für eine lebendige und funktionale Demokratie ist jedoch die politische Teilhabe aller notwendig.