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Pressemitteilung: Gewerkschafter im KZ Osthofen - Ausstellung jetzt in Mainz

Ausstellungseröffnung „Gewerkschafter im KZ Osthofen“ wird am 18. Juni 2019 in Mainzer Julius-Lehlbach-Haus eröffnet / Bis 28. Juni zu sehen / Eintritt frei

Zur offiziellen Ausstellungseröffnung „Gewerkschafter im KZ Osthofen“ laden die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und der Deutsche Gewerkschaftsbund Rheinhessen-Nahe am Dienstag, 18. Juni 2019 um 18.00 Uhr ins Julius-Lehlbach-Haus des DGB, Kaiserstraße 26 – 30, in Mainz ein.

In einem Vortrag werden neben der Darstellung des aktuellen Forschungsstands drei Mainzer Gewerkschafter präsentiert: Alfred Freitag, Friedel Janecek und Paul Ernst Hermann.

Die Ausstellung mit 13 Bannern exemplarischer Porträts verfolgter Gewerkschafter, entstand in Kooperation mit dem Förderverein Projekt Osthofen e.V., ist bis zum 28. Juni in Mainz zu sehen. Der Eintritt ist frei!

Gewerkschafter im Konzentrationslager Osthofen 1933/34

Nach der Machtergreifung der Nazis begann im Frühjahr 1933 die Zerschlagung der Freien Gewerkschaften. Zahlreiche Gewerkschaftsfunktionäre wurden in den neugeschaffenen Konzentrationslagern wie in Osthofen in angebliche „Schutzhaft“ genommen.

Das Konzentrationslager Osthofen nahm 1933/34 eine Schlüsselstellung bei der Verfolgung der politischen und gewerkschaftlichen Opposition im Volksstaat Hessen ein. Maßgeblich verantwortlich dafür war der damalige Polizeipräsident für den Volksstaat Hessen, der NS-Jurist Dr. Werner Best.

Doch trotz des NS-Terrors schlossen sich nicht wenige ehemals gewerkschaftlich Organisierte in Widerstandsgruppen zusammen. Viele von Ihnen wurden Opfer der NS-Herrschaft.