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Aktuell

Pressemitteilung: Die Unterdrückung lesbischer Liebe in der Nachkriegszeit

Vortrag „Frauen = Ehefrauen? Was weibliche Eigenständigkeit und lesbische Liebe verhinderte“ der Historikerin Dr. Kirsten Plötz am Donnerstag, 6. Juni 2019 um 18.00 Uhr in der Gedenkstätte KZ Osthofen

Im Rahmen ihres Schwerpunktthemas „Frauen verändern die Welt“ bietet die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) am Donnerstag, 6. Juni 2019 um 18.00 Uhr in der Gedenkstätte KZ Osthofen den Vortrag „Frauen = Ehefrauen? Was weibliche Eigenständigkeit und lesbische Liebe verhinderte“ derHistorikerin Dr. Kirsten Plötz.

Auch wenn Sexualität unter Frauen in der frühen Bundesrepublik nicht direkt strafbar war, erschwerten Justiz, Arbeitsmarkt, öffentliches Schweigen und generell die mächtige Norm der lebenslang verheirateten Frau die lesbische Liebe sehr. Ein ausdrücklich strafrechtliches Verbot war nicht nötig, um Frauen daran zu hindern ihre Liebe zueinander leben zu können.

Der Vortrag begleitet die Ausstellung „Verschweigen – Verurteilen“ des Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz, die bis zum 30. Juni in derGedenkstätte KZ Osthofen zu sehen ist. Die Ausstellung thematisiert die strafrechtliche Verfolgung von homosexuellen Menschen und deren Lebensumständen von der Nachkriegszeit bis 1973.

Die halbjährlichen Schwerpunktthemender LpB

Seit 2018 bietet die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz jedes Halbjahr ein neues Schwerpunktthema mit vielfältigen Veranstaltungen. Nach „1968“ und „Konsum“ im letzten Jahr steht ab Januar 2019 das Thema „Frauen verändern die Welt" für ein halbes Jahr im Mittelpunkt.

Die Veranstaltungsübersicht finden sie unter politische-bildung-rlp.de/themen/themenschwerpunkt-frauen-veraendern-die-welt.html